“Die Vermessung der Welt ist nicht nur ein schönes,
packendes und spannendes, es ist auch ein großes Buch geworden: das Alterswerk
eines jungen Schriftstellers, ein genialer Streich."
Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau
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"Daniel Kehlmann, junger Meister unter Österreichs Literaten. In ›Ich und
Kaminski‹ erweist sich Kehlmann, dem schon anläßlich seines literarischen
Debüts ›frühe Meisterschaft‹ attestiert worden war, erneut als origineller,
kluger Erzähler, der äußerst souverän und reich an literarischen Bezügen mit
seinem Stoff umgeht. Kehlmann beweist [...] großen Sinn fürs Komische."
Julia Kospach in Profil
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Pressestimmen zu "Ich und Kaminski"
"›Der fernste Ort‹ wird mit leiser Stimme erzählt, aber in einer
bildkräftigen Sprache. Diese Erzählung, ebenso fein wie genau ›gearbeitet‹, mit
vielen versteckten Bezügen, häufig verdeckten Verweisen und sanft gleitenden
Übergängen, läßt den unmerklichen Schwund an Realität kaum erkennen. Julian
verliert sich am Ende und holt so den Anfang wieder ein. ›Die Flocken fielen
aus dem Himmel, unzählbar viele, das Weiß schien makellos. Für einen Moment,
aus Gewohnheit noch, wunderte er sich, daß er nicht fror.‹ Diese Verwirrung
erweist sich als Zauberwort, in ihr verbirgt sich die ganze Kunstfertigkeit des
Erzählers Daniel Kehlmann."
Martin Lüdke in der Zeit
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Pressestimmen zu "Der fernste Ort"
„Kehlmanns "sehr ernste Scherze" haben den für eine Poetikvorlesung
ungewöhnlichen Vorzug, dass man herzlich über sie lachen kann, und zwar nicht,
weil der Dozent so blöd, sondern weil er tatsächlich witzig ist. Dass der
Vorlesende aus Gründen der Dringlichkeit lieber über die Deutsche Bahn spräche
als über Poesie, kann ihm kein Mit-Opfer verübeln. So ist es eben mit der
Poesie: Sie verwandelt Kummer und Schmerzen in Scherze und Genuss. Ernst ist
das Leben, heiter."
Martin Krumbholz in der FR
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"Geschickt und mit einer kräftigen,
unprätentiösen Sprache erzählt. Unter den vielen merkwürdigen Helden der
neueren deutschen Literaturgeschichte ist David Mahler einer der
sonderbarsten.“
Nikolaus von Festenberg in Der
Spiegel