Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die
Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich
durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt
Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet
Seeungeheuern und Menschenfressern.
Der andere, der Mathematiker und
Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen
verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um
eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass
der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden,
treffen sich die beiden 1828 in Berlin.
Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die
politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons.
Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.
Die Vermessung der Welt
Roman
Originalausgabe
304 S., HC
€ 19,90 / sFr 34,90
ISBN 978-3-498-03528-0
www.rowohlt.de
Weitere Ausgaben:
Hörbuch (Deutsche Grammophon)
Taschenbuch (Rowohlt)